Aufgebrochene knusprig-mürbe Cantuccini mit Mandeln und feinen Krümeln
Hinweis: Dieses Bild wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

Cantuccini: Wissen, Genuss & Rezepte

Warum sind Cantuccini so hart – und geht es auch mürber?

Wer schon einmal klassische Cantuccini aus dem Supermarkt probiert hat, kennt wahrscheinlich diesen Moment: Das Gebäck sieht köstlich aus, doch beim ersten Bissen stellt sich heraus, dass es beinahe steinhart ist.

Aber warum sind Cantuccini eigentlich so hart? Die kurze Antwort lautet: weil sie zweimal gebacken werden. Wie fest sie am Ende tatsächlich sind, hängt jedoch von mehreren Faktoren ab. Cantuccini müssen deshalb nicht automatisch so hart sein, dass man sie nur in Kaffee getaucht genießen kann.

Unsere Cantuccini aus Bad Birnbach zeigen, dass es auch anders geht: knusprig-mürb statt steinhart.

Warum werden Cantuccini zweimal gebacken?

Die besondere Herstellung unterscheidet Cantuccini von vielen anderen Keksen und Feingebäcken.

Zunächst wird der Teig zu länglichen Laiben geformt und im Ganzen gebacken. Nach dem ersten Backvorgang werden die noch warmen Laibe in einzelne Scheiben geschnitten. Diese Scheiben kommen anschließend ein zweites Mal in den Ofen.

Beim zweiten Backen verlieren die Cantuccini weitere Feuchtigkeit. Dadurch erhalten sie:

  • ihre typische knusprige Konsistenz
  • eine goldbraune Oberfläche
  • ein intensiveres Röstaroma
  • eine bessere Haltbarkeit
  • ihren charakteristischen festen Biss

Je länger und intensiver dieser zweite Backvorgang ausfällt, desto trockener und härter wird das fertige Gebäck.

Müssen echte Cantuccini steinhart sein?

Nein. Eine feste und knusprige Konsistenz gehört zwar zu den typischen Eigenschaften von Cantuccini. Das bedeutet aber nicht, dass sie kaum zu beißen sein müssen.

Zwischen angenehm knusprig und steinhart liegt ein deutlicher Unterschied. Wie die Konsistenz am Ende ausfällt, wird nicht allein durch den zweiten Backvorgang bestimmt.

Auch die Rezeptur, die Dicke der einzelnen Scheiben, die Backtemperatur und die genaue Backdauer beeinflussen das Ergebnis. Bereits kleine Veränderungen können darüber entscheiden, ob ein Cantuccino zart zerbricht oder nur mit großer Anstrengung gebissen werden kann.

Cantuccini können daher durchaus knusprig sein und gleichzeitig eine mürbe, angenehme Struktur besitzen.

Vier Faktoren, die Cantuccini hart machen

1. Der zweite Backvorgang

Der wichtigste Faktor ist das erneute Backen der bereits geschnittenen Cantuccini. Dabei wird dem Gebäck Feuchtigkeit entzogen. Werden die Scheiben besonders lange gebacken, entsteht eine sehr trockene und entsprechend harte Konsistenz.

2. Die Dicke der Scheiben

Dünne Cantuccini trocknen beim Backen schneller und stärker aus als etwas dickere Stücke. Dickere Scheiben können im Inneren eine zartere Struktur behalten, während die Außenseite trotzdem knusprig wird.

3. Die Rezeptur

Auch das Verhältnis der verwendeten Zutaten beeinflusst die Konsistenz. Mehl, Eier, Zucker und Fett bestimmen gemeinsam, wie fest, luftig oder mürbe die Krume wird.

Eine ausgewogene Rezeptur kann dafür sorgen, dass Cantuccini beim Hineinbeißen leicht zerbrechen und nicht unangenehm hart wirken.

4. Die Lagerung

Cantuccini reagieren auf die Feuchtigkeit ihrer Umgebung. Werden sie offen gelagert, können sie je nach Raumklima entweder Feuchtigkeit aufnehmen oder weiter austrocknen.

Am besten werden sie trocken und luftdicht aufbewahrt. So bleibt die gewünschte Konsistenz möglichst lange erhalten.

Warum werden harte Cantuccini in Kaffee getaucht?

Das Eintauchen von Cantuccini hat eine lange Tradition. Klassisch werden sie in der Toskana zu Vin Santo, einem süßen Dessertwein, gereicht. Heute genießt man sie außerdem häufig zu Espresso, Cappuccino, Kaffee oder Tee.

Durch die Flüssigkeit wird das trockene Gebäck weicher. Gleichzeitig nimmt es einen Teil des Aromas des Getränks auf. Besonders harte Cantuccini werden dadurch deutlich angenehmer zu essen.

Das Tunken gehört für viele Menschen zum Genuss dazu. Es sollte aber keine zwingende Voraussetzung sein, um ein Cantuccini überhaupt beißen zu können.

Knusprig, mürb und beinahe auf der Zunge schmelzend

Bei unseren Cantuccini verfolgen wir deshalb einen etwas anderen Ansatz. Sie sollen den charakteristischen Biss des Gebäcks behalten, gleichzeitig aber angenehm zart sein.

Unsere Cantuccini sind außen knusprig und besitzen innen eine mürbe, leicht krümelige Struktur. Beim Hineinbeißen brechen sie sanft auseinander, anstatt sich wie ein harter Block anzufühlen.

Die feine Krume sorgt dafür, dass sie förmlich auf der Zunge schmelzen. Trotzdem bleibt das typische Knuspern erhalten, das gute Cantuccini ausmacht.

Das Ergebnis ist ein Gebäck, das hervorragend zu Kaffee und Tee passt, aber ebenso gut pur genossen werden kann.

Unsere Antwort auf den italienischen Klassiker

In unserer Konfiserie in Bad Birnbach werden die Cantuccini von Hand hergestellt, geschnitten, gebacken und verpackt. Dabei verbinden wir die traditionelle Grundidee des Gebäcks mit unserer eigenen Vorstellung von bayerischer Konditorenkunst.

Wir möchten das italienische Original nicht einfach kopieren. Stattdessen geben wir ihm eine eigene Handschrift:

  • aromatisch statt eintönig
  • knusprig statt zäh
  • mürb statt steinhart
  • handgemacht statt industriell gefertigt
  • hergestellt in Bad Birnbach

So entstehen unsere Cantuccini made in Bavaria – die knusprig-mürbe Antwort auf den italienischen Klassiker.

Welche Sorte darf es sein?

Die zarte Konsistenz bildet die Grundlage für unsere verschiedenen Cantuccini-Sorten.

Cantuccini Mandel sind unsere klassische Variante mit ganzen, aromatischen Mandeln. Wer es schokoladiger mag, findet in unseren Cantuccini Schoko feine Stücke aus Zartbitterschokolade.

Unsere Cantuccini Walnuss besitzen ein kräftiges, leicht herbes Nussaroma. Die Variante Cranberry verbindet die feine Süße des Gebäcks mit einer fruchtigen Note. Mit Natur Pur bieten wir außerdem eine schlichte Sorte ohne Nüsse, Schokolade oder Früchte an.

So lässt sich die besondere knusprig-mürbe Konsistenz immer wieder anders entdecken.

Häufige Fragen zur Konsistenz von Cantuccini

Sind harte Cantuccini ein Zeichen für schlechte Qualität?

Nicht unbedingt. Eine feste Konsistenz ist traditionell durchaus gewollt und macht das Gebäck lange haltbar. Entscheidend ist der persönliche Geschmack. Manche Menschen bevorzugen sehr harte Cantuccini zum Eintauchen, andere mögen sie lieber knusprig-mürb.

Kann man Cantuccini auch ohne Kaffee essen?

Ja. Besonders mürbere Cantuccini lassen sich problemlos pur genießen. Unsere Cantuccini sind bewusst so gebacken, dass sie nicht erst in ein Getränk getaucht werden müssen.

Werden Cantuccini beim Lagern härter?

Wenn sie längere Zeit offen liegen und weiter austrocknen, können sie fester werden. Deshalb sollten Cantuccini trocken und möglichst luftdicht gelagert werden.

Was ist der Unterschied zwischen knusprig und hart?

Knuspriges Gebäck bricht beim Hineinbeißen leicht und erzeugt den typischen knackenden Biss. Sehr hartes Gebäck setzt dem Biss dagegen starken Widerstand entgegen und muss häufig zunächst in ein Getränk getaucht werden.

Warum krümeln mürbe Cantuccini stärker?

Die feine, lockere Struktur sorgt dafür, dass das Gebäck leichter zerbricht. Einige Krümel gehören deshalb zu einem angenehm mürben Cantuccino dazu.

Cantuccini müssen nicht steinhart sein

Wer Cantuccini bisher nur als extrem hartes Gebäck kennengelernt hat, darf sich überraschen lassen. Der italienische Klassiker kann gleichzeitig knusprig, aromatisch und wunderbar mürb sein.

Mehr über Herkunft und Herstellung erfährst du in unserem Beitrag „Was sind Cantuccini?“.

Oder entdecke direkt unsere handgemachten Cantuccini aus Bad Birnbach – knusprig-mürb und made in Bavaria.

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